Bereitschaft Schwabach  

  Bereitschaft Schwabach  


Es handelt es sich hier nur um Auszüge. Wenn Sie genauere Informationen benötigen, fragen Sie einfach bei unserem Kreisverband nach.

 

Ersthelfer

Mit dieser Stufe fangen die meisten Mitglieder bei uns an. Hier wird der normale Erste Hilfe Kurs (nicht älter als 1 Jahr) als Voraussetzung anerkannt. 

Dieser muss auch nicht beim Roten Kreuz gemacht worden sein ;-)

Der Kurs dauert 8 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten.

Auf dieser Ausbildung bauen die weiteren Stufen auf.

 

Sanitäter

Das ist die erste Stufe in Sachen Sanitätsdienst. Hierbei wird speziell das Thema Erste Hilfe ausgebaut und vertieft. Auch werden spezielle Maßnahmen geschult, damit man

auf Sanitätsdiensten adäquat helfen kann. Anschließend muss eine schriftliche und praktische Prüfung abgelegt werden.

Der Kurs umfasst 48 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten.

 

Rettungshelfer / Rettungsdiensthelfer

Die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer ist die Vorstufe zum Rettungssanitäter und umfasst 160 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten.

Es muss eine schriftliche und praktische Prüfung abgelegt werden.

 

Rettungssanitäter

Mit dieser Ausbildung ist man berechtigt, als Beifahrer auf einem Krankenwagen zu fahren.

Die Ausbildung umfasst 520 Unterrichtseinheiten. Hierbei sind bereits die 160 Unterrichtseinheiten vom Rettungsdiensthelfer mit einkalkuliert.

Dazu kommt noch ein Klinikpraktikum (4 Wochen) und ein Rettungsdienstpraktikum.

Die Prüfung zum Rettungssanitäter erfolgt schriftlich, mündlich und praktisch.

 

Rettungsassistent

Staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Wurde nun aber durch den Notfallsanitäter abgelöst.

Der Rettungsassistent oder neu Notfallsanitäter ist die höchste Ausbildungsstufe beim Rettungsdienst. Danach kommt nur noch der Notarzt.

Der komplette Lehrgang umfasst mindestens 1600 Stunden. Diese kann man entweder berufsbegleitend am Wochenende oder in Vollzeitausbildung absolvieren.

Ausbildungsinhalte

-       Allgemeine medizinische Grundlagen

  • Anatomie und Physiologie
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen
  • Krankheitslehre
  • Arzneimittel
  • Hygiene

-       Allgemeine Notfallmedizin

  • Beurteilung von Verletzten und Kranken
  • Störungen vitaler Funktionen (Bewusstsein, Atmung, Kreislauf)
  • Pflegerische Betreuung

-       Spezielle Notfallmedizin

  • Internistische Notfälle
  • Traumatologische Notfälle
  • Thermische Notfälle
  • Strahlennotfälle
  • Neurologische Notfälle
  • Pädiatrische (Kinder) Notfälle
  • gynäkologische Notfälle
  • psychiatrische Notfälle

-       Organisation und Einsatztaktik

-       Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde

(Auszug aus Wikipedia)

Auf größeren Sanitätsdiensten und bei Großschadenslagen muss die Einsatzstelle gut organisiert sein.

Hierfür gibt es ebenfalls Lehrgänge. Welche es gibt und was für Themen behandelt werden, wollen wir Ihnen ebenfalls kurz aufzeigen.

Natürlich ist das nur ein kleiner Auszug – beim BRK gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten!

Grundlehrgänge:

 

Betreuungsdienst

Als Bestandteil der Ausbildung zur Einsatzkraft der BRK-Bereitschaften stellt der Grundlehrgang Betreuungsdienst einen wichtigen Bestandteil dar.

Die Lehrgangsteilnehmer werden in die Lage versetzt nicht verletzten Personen adäquat versorgen / betreuen zu können. Nach der abgeschlossenen Ausbildung zur Einsatzkraft der BRK-Bereitschaften sind die Lehrgangsteilnehmer in der Lage fachdienstübergreifende Hilfe im Bereich des Sanitäts- und Betreuungsdienst der BRK-Bereitschaften durchzuführen.

Lehrgangsinhalt
- Aufbau und Struktur des Betreuungsdienstes
- Aufbau einer Ausgabestelle
- Ausgabe von Verpflegung
- Ausgabe von Gegenständen des täglichen Bedarfs
- Registrierung
- Durchführung von Betreuungsmaßnahmen
- Mitwirkung bei Unterbringungsmaßnahmen

 

Information und Kommunikation

Bei allen Einsätzen ist es notwendig, eine einsatzbezogene Kommunikation zwischen den Einsatzkräften vor Ort und den übergeordneten Stellen zu ermöglichen.

Dieser Lehrgang entspricht den staatlichen Vorgaben der Sprechfunkausbildung zum Betrieb von BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben)-Funkgeräten. Diese Vorgaben schreiben vor, dass alle Personen die BOS-Funkgeräte bedienen von berechtigten Personen mit einem Mindestumfang von16 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis eingewiesen werden müssen.

In diesem Seminar soll der Teilnehmer ermächtigt werden, im Schwerpunkt mit BOS-Geräten, Meldungen zu verfassen und diese absetzen zu können.

Lehrgangsinhalt
- Gesetzliche Grundlagen und Verschwiegenheitspflicht
- Grundlagen der Funktechnik und der drahtlosen Nachrichtenübermittlung
- Kartenkunde
- Verkehrsarten / Verkehrsformen
- Gerätekunde
- Digitalfunk der BOS
- Rufnamenregelung
- Funkverkehrstechnik

 

Technik und Sicherheit

Bei jedem SEG (Schnelleinsatzgruppe)-Einsatz werden Teile der technischen Ausrüstung benötigt. Das Seminar bietet die Grundlagen zur sicheren Mithilfe in diesem Tätigkeitsfeld.

Lehrgangsinhalt
- Sicherheit im Einsatz
- Stromversorgung im Einsatz
- Brandschutz
- Grundlageninformation Zelte

- Möglichkeiten der Zeltbeleuchtung
- Praktische Übungen im Zeltbau
- Möglichkeiten der Zeltheizung
- Praktische Übungen

 

Gefahrgut: CBRN (E) (Chemisch, Biologisch, Radiologisch, Nuklear, Explosion)

Die täglichen Einsätze zeigen, wie schnell Einsatzkräfte in Situationen mit einer CBRN(E) Lage kommen können. Auch die Anschläge des internationalen Terrorismus haben in den vergangenen Jahren eine neue Dimension der Bedrohung der Bevölkerung aufgezeigt. Durch die Vielzahl existierender Giftstoffe und deren mögliche Kombinationsvielfalt wird die Aufgabe der Einsatzkräfte immer komplexer.

Nur entsprechendes Wissen und ein gemeinschaftliches Arbeiten aller beteiligten Organisationen vor Ort hilft, den bestehenden Schaden zu begrenzen und eine möglichst optimale Versorgung von betroffenen Personen zu gewährleisten.

Dieses und vieles mehr soll im Grundlehrgang vermittelt werden.

 

Lehrgangsinhalt

-Einführung CBRN(E)
- Gefahren
-Gefahrgutauskunft
-Einsatzgrundsätze, Einsatztaktik
-Einteilung der PSA (persönliche Schutzausrüstung)
-Atemschutz
-Körperschutz
-Übungen
-Abschließende Maßnahmen und Nachsorge
-Besonderheiten
-Einschränkungen der Menschen- und Grundrechte
-Umgang mit Stressoren
-Umgang mit Informationen für die Bevölkerung

Hier werden jeweils die Grundlagen zu den Themenbereichen erlernt und praktisch geübt.

Auf diese Basis bauen dann die weiteren Lehrgänge auf.

Zu jedem dieser Grundlehrgänge gibt es ebenfalls noch Fachlehrgänge. Hier wird dann das Wissen nochmals vertieft.

 

Truppführer

Das Führen von Teileinheiten einer Einsatzeinheit, wie zum Beispiel einer Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG), erfordert entsprechendes Grundwissen.

In diesem Seminar eignen sich die Teilnehmer dieses fachliche und einsatztaktische Wissen an. Sie erwerben damit die Voraussetzung zum sachgerechten und verantwortungsvollen Führen von Teileinheiten.

Lehrgangsinhalt
- Definition und Aufgabenstellung von Trupp und Truppführer
- Sicherheit im Einsatz
- Rahmenrichtlinie Sanitätswachdienst
- Sanitäts-, Betreuungs-, Rettungsdienst- und Katastropheneinsatz
- Massenanfall von Verletzten
- Einsatzunterstützungsdienste
- Taktische Grundlagen
- Orientierung im Einsatz
- Rechtsgrundlagen
- Taktisches Training an Hand sich weiterendwickelnden Lagen

 

Gruppenführer

Die Führung einer Einsatzeinheit, wie zum Beispiel einer Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) erfordert einiges Grundlagenwissen.
In diesem Seminar eignen sich die Teilnehmer dieses Wissen an und erwerben damit die Voraussetzung zum sachgerechten und verantwortungsvollen Führen einer Einsatzeinheit.

Lehrgangsinhalt
- Einführung, Gruppe, Gruppenführer
- Führungsvorgang nach DV 100
- Registrierung
- Dokumentation
- Lagedarstellung
- Einheiten, Strukturen, Taktik
- Schnittstellen und Zusammenarbeit
- Stress und Stressbewältigung
- Rahmenübung

 

Zugführer

Bei der Tätigkeit als Zugführer geht man davon aus, dass mehrere Einsatzeinheiten zu führen sind und sich diese Einsatzeinheiten auch aus verschiedenen BRK-Fachdiensten zusammensetzen können.

In diesem Seminar eignen sich die Teilnehmer dieses Wissen an und erwerben damit die Voraussetzung zum sachgerechten und verantwortungsvollen Führen mehreren Einsatzeinheiten.

Dieses Seminar ist speziell auf die einsatztaktischen Besonderheiten im örtlichen und vor allem im überörtlichen Einsatz zugeschnitten und stellt somit eine fachdienst-übergreifende Führungskräftequalifikation dar.


Lehrgangsinhalt


- Einführung, Gruppe, Zugführer
- Führungsvorgang nach DV 100
- Verlegung von Einheiten
- Kommunikation
- Dokumentation und Lagedarstellung
- Führungsstrukturen im Katastrophenschutz
- Strukturierung von Einsatzgebieten
- Einsatzplanung
- Logistik
- Meldung, Lagevortrag und Einsatzbericht
- der Zugführer als Einsatzabschnittsleiter
- Der Zugführer als Fachberater
- Führen in besonderen Lagen
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Rahmenübung

(quelle: http://veranstaltungen.brk.de/)

Hier gibt es natürlich noch eine Vielzahl an Lehrgängen.


Näheres finden Sie unter www.veranstaltungen.brk.de